Gibt es sie nun – oder nicht? Jiu Jitsu-Kinder auf Gespenster-Jagd in der Ville

Freitagabend, den 31.Oktober sollte es nun soweit sein. 28 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren zogen aus, das Fürchten zu lernen.
Dies zumindest hatten sich die vielen freiwilligen Helfer der Jiu Jitsu Abteilung des VfB Erftstadt vorgenommen, denn an ihnen war es nun dafür zu sorgen, den Kindern hier und da eine gruselige Überraschung zu bescheren.
Nachdem jedes Kind mit reflektierenden Bändern ausgerüstet war, wanderte man in drei Gruppen vom Donatusparkplatz in Richtung Silbersee los. Geführt von einigen erwachsenen Helfern stieß man bald auf die ersten „Erschrecker“.

       


Da wurden Äste geknickt, geheimnisvolle Stimmen tönten aus dem Gebüsch hervor und als Krönung des Ganzen schwebte ein zum Gespenst umfunktioniertes leuchtendes Bettlaken über den Weg und tat das seinige um die Gruselstimmung anzuheizen. Sichtlich beeindruckt wagten sich die Kinder dann aber doch vorsichtig am Gespenst vorbei und weiter ging’s zum Silbersee. Dort war dann Gelegenheit sich bei Kakao und Tee etwas aufzuwärmen – aber kurz darauf ging es gleich schon wieder weiter, denn der nicht weniger schaurige Rückweg stand bevor.
Auch hier waren die „Geister“ nicht müde und trieben ihr Unwesen auf und neben den dunklen Wegen der Ville.
Auf die Frage hin ob Luca (6) Angst gehabt hätte meinte er nur ganz gelassen: „Die Gespenster hätten mal mit mir kämpfen sollen!“ Trotz der großen Worte war er dann aber doch sehr froh endlich wieder in die Arme sein Vaters laufen zu können. Und wieder geht ein Abenteuer für die kleinen Kämpfer zu Ende – doch das nächste wird sicher nicht lange auf sich warten lassen.

Denis Heinrich