Dieter Lösgen erhält Plakette für hervorragende Verdienste in der Betreuung von Sportlern durch den Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß

Wissen, das sich nicht täglich vermehrt, nimmt ab – so heißt es in dem alten chinesischen Sprichwort. Trainer und Lehrer können für ihre langjährige und hingebungsvolle Arbeit im Dienste ihres Sports bzw. ihrer Kampfkunst geehrt werden, wenn sie hier ihr Wissen einbringen, um es gemeinsam mit ihren Schülern zu vermehren.
Trainer und Lehrer sind somit in einem ständigen ´Dialog´ mit ihren Schülern. Es ist oftmals ein steiniger Weg, bis sich sichtbarer Erfolg einstellt. Dies geschieht dann, wenn sie maßgeblich und nachvollziehbar am (sportlichen) Erfolg ihrer Sportlerinnen und Sportler (Budoka/Jiu-Jitsuka) beteiligt sind.

Dieter Lösgen, der nun schon seit mehr als einem halben Jahrhundert erfolgreich auf der Matte steht, der Schülerinnen und Schüler von der ´Pike´ auf das Handwerk Jiu Jitsu beigebracht hat, der wie kaum ein anderer Jiu-Jitsuka im nationalen und internationalen Bereich aktiv an der Verbreitung, Pflege sowie Weiterentwicklung der japanischen Kampfkunst Jiu Jitsu mitgewirkt hat, ist nun vom Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß mit der Plakette für hervorragende Verdienste in der Betreuung von Sportlern ausgezeichnet worden.
Damit wurde nicht nur sein beispielhafter Werdegang im Jiu Jitsu gewürdigt, sondern auch sein heutiges Wirken für die Jugend – Nachwuchssportler und Wettkämpfer – im Jiu Jitsu.
Dieter Lösgen trägt den 10. Dan im Jiu Jitsu, und ist damit einer der höchstgraduierten Dan-Träger im Jiu Jitsu überhaupt. Im Essener Rathaus wurden am 1. April – es war keineswegs ein Aprilscherz – erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler im Rahmen der diesjährigen Sportmeisterehrung der Stadt Essen für das Sportjahr 2010 eingeladen.
Im Einzelnen aufzulisten, welche Leistungen Dieter Lösgen für das Jiu Jitsu im nationalen und internationalen Bereich vollbracht hat, würde wohl den Rahmen dieser Worte ebenso sprengen wie die Würdigung, welche Dieter Lösgen am Abend des 1. April im Ratssaal des Essener Rathauses von der ´Stimme des Reviers´, dem bekannten Sportmoderator Werner Hansch, erhielt.
Werner Hansch, der an diesem feierlichen Abend die Moderation übernommen hatte, würdigte das Wirken von Dieter Lösgen für das Jiu Jitsu und hob vor allem die Erfolge seiner Jiu-Jitsu-Abteilung (Turnerbund Essen-Frintrop 1903 e.V.), dem Dieter Lösgen als Cheftrainer vorsteht, hervor.
Die Wertigkeit seiner Arbeit spiegelt sich unter anderem in den Erfolgen bei den Meisterschaften der United Nations of Ju Jitsu (UNJJ) wider, denn die Kämpfer aus Essen-Frintrop holten drei Weltmeistertitel, zwei Vizemeistertitel und einen Platz drei ins Heimdojo nach Essen-Frintrop. Auch bei den Deutschen Meisterschaften schlugen sich die ´Frintroper´ tapfer und sicherten sich sechs Meistertitel.
Dieter Lösgen kann in diesem Jahr auch auf das 25-jährige Bestehen seiner Abteilung Jiu Jitsu im Turnerbund Essen-Frintrop 1903 e.V. schauen. Somit wurde er im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Turnerbundes Essen-Frintrop 1903 e.V. von Rainer Seck, dem Ersten Vorsitzenden des Essener Traditionsvereins mit seiner mehr als hundertjährigen Geschichte und rund 1.500 Mitgliedern, für sein Schaffen und seine Leistung besonders geehrt.

Doch zurück zur Ehrung im Essener Rathaus: Werner Hansch, die ´Stimme des Reviers´, hat es über Jahrzehnte wie kaum ein anderer Sportjournalist geschafft, die (sportlichen) Dinge, welche Menschen fesseln können, in Worte zu kleiden und fand wie immer die richtigen Worte, denn er charakterisierte Dieter Lösgen wie folgt: (…) „Dieter Lösgen weiß zu begeistern und zu Höchstleistungen anzuspornen. Deshalb ehren wir ihn heute für hervorragende Verdienste in der Betreuung von Sportlern. Herzlichen Glückwunsch!“ (…) Den Worten des Moderators kann man sich nur anschließen und unserem Bundestrainer Dieter Lösgen auch weiterhin alles Gute und noch viele, viele erfolgreiche Jahre auf der Matte wünschen…, damit sich unser Wissen noch weiter vermehren kann.

Text: Volker Schwarz & Andreas Dolny
Foto: Rainer W. Seck