Die diesjährige Jugendherbergsfahrt mit den Kindern des
Bushido Mülheim
begann nach guter Vorbereitung am 9. September 2011. Die Betreuer Martina Hoof,
Jessica Essler, Dagobert Hübel, Tassilo Ledwig und Dieter Mäß trafen sich mit 19
Mädchen und sieben Jungen des Bushido Mülheim auf dem Schildberg in
Mülheim/Ruhr, und dann hieß es für zwei Tage von den Eltern Abschied nehmen…
Die Kinder wurden in die Fahrzeuge einiger Eltern, die sich netterweise bereit
erklärt hatten zu fahren, verteilt und die Fahrt in Richtung Reken, wo sich die
Jugendherberge befindet, konnte dann um 16:15 Uhr beginnen.

Gegen 17:30 Uhr wurde das Ziel erreicht und nachdem die Zimmer unter den
Kindern aufgeteilt waren, erledigte man rasch noch einige Kleinigkeiten wie
z.B. Betten beziehen oder Koffer auspacken… Schon an dieser Stelle war das
harmonische Klima innerhalb der Gruppe der Kinder und Jugendlichen zu
spüren, denn schon bei diesen Tätigkeiten halfen sich die Teilnehmer
gegenseitig. Auch die Aufgaben während des Aufenthaltes wie Abräum- und
Spüldienst wurden gemeinschaftlich in kleinen Gruppen erledigt. Um 18:00 Uhr
gab es dann Abendbrot und danach war die erste Wanderung angesagt.
Nach kurzem Marsch erreichten die 26 Kinder und Jugendlichen in dem Ort Groß
Reken die Eisdiele und das erste Eisessen stand auf dem Plan. Anschließend
ging es weiter und der kleine Spaziergang wurde in der frühen Abenddämmerung
wurde nahtlos zur obligatorischen Nachtwanderung. Etwa gegen 21:00 Uhr
trafen alle wieder in der Jugendherberge ein, um sich dann in einer
entspannten Runde zusammen zu finden. Der Abend endete mit einigen
gemeinsamen Spielen.

Um 10:00 ging es dann ins Bett. Erstaunlicherweise war dann schon gegen 01:00 Uhr alles endgültig ruhig. Der nächste Morgen begann um 07:00 Uhr mit Joggen zumindest für eine kleine enthusiastische Gruppe von Frühsportlern. Für den Rest ging es um 08:00 mit dem Frühstück los. Danach folgte eine Wanderung zum Aussichtsturm. Für den Fußmarsch hin und zurück mussten jeweils ca. 1½ Stunden eingeplant werden – eine Herausforderung, welche die tapferen Kinder aber gerne angenommen haben.


Die tolle Aussicht entschädigte für die Strapazen. Nach dem Mittagessen
wartete schon der Bus, der die Gruppe ins Freizeitbad AQUARIUS in Borken
brachte. Alle hatten viel Spaß und selbst die etwas Ängstlicheren trauten
sich dann doch noch auf die Wasserrutsche. Respekt! Das Abendessen wurde
nach der Rückkehr in die Jugendherberge von allen Kindern schon ungeduldig
erwartet, da das Schwimmen doch recht hungrig machte. Anschließend wurden
Karten oder Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt und die Kinder und
Jugendlichen hatten Gelegenheit sich noch näher kennenzulernen. Anschließend
waren alle so müde, dass sie ohne Druck in ihre Zimmer verschwanden. Von den
Betreuern wurden auf Wunsch der Kinder noch einige Geschichten erzählt und
so gegen 23:00 Uhr war dann Ruhe und alle schliefen fest. Auch am
Sonntagmorgen fand sich um 07:00 Uhr eine kleine Gruppe zum Joggen
(Morgenspaziergang).
Nach dem ausgiebigen Frühstück wurden dann die Betten abgezogen, Koffer
gepackt und die Zimmer gefegt. Danach ging es zuerst zur Groß-Rekener
Turmwindmühle, wo ein Mitarbeiter des Heimatvereins etwas über die
Geschichte der Mühle erzählte. Anschließend ging es wieder in den Ort, wo es
wieder für jeden zwei Kugeln des allseits beliebten Eises gab.
Da um 12:00 Uhr das Mittagessen angesagt war, mussten alle etwas schneller
den Rückweg antreten. Jessica stimmte ein Lied an, und nach kurzem Zögern
stimmten alle Kinder mit ein und ruckzuck wurde die Jugendherberge wieder
erreicht. Um ca. 14:00 Uhr kamen auch schon die ersten Eltern, die die
Kinder abholen wollten.
Ein schönes Wochenende ging zu Ende und einige der Kinder waren etwas
traurig, da sie wieder abreisen mussten. Ein ganz großes Lob an alle Kinder
und Jugendlichen, da es wieder einmal alles sehr harmonisch für die Betreuer
ablief und alle eine sehr schöne Zeit hatten. Vielen Dank auch an die Firma
CCA OLIVER PULS, die ihren VW Bus zur Verfügung gestellt hatten.
Einen ganz lieber Dank geht an die Betreuer Martina Hoof, Jessica Essler,
Dagobert Hübel und Tassilo Ledwig, aber auch an die Eltern, die die Kinder
zur Jugendherberge und zurück nach Mülheim gefahren haben.

Dieter Mäß