Um Himmels Willen, praktiziere dich in kleinen Dingen und schreite weiter
zu großartigen. – Diese alte und hochaktuelle Weisheit Epiktets
hatten sich die Prüflinge offensichtlich auf ihre Fahnen
geschrieben, als sie am Sonntag, den 7. Dezember 2025, zur zweiten
diesjährigen Dan-Prüfung antraten, um vor dem Prüfungskomitee der
Korporation Internationaler Danträger (KID) und des Deutschen Jiu
Jitsu Bundes ihr Können unter Beweis zu stellen und darüber hinaus sowohl sich als auch den Anwesenden mit einem überzeugenden Ausdruck zu zeigen, dass sie ihr Prüfungsprogramm auch unter diesen besonderen Bedingungen beherrschen und das „Leuchten in den Augen“ dabei nicht verlieren würden.
Der Sonntag sollte den Jiu Jitsuka – wie es bei Dan-Prüfungen von KID/DJJB üblich ist – schließlich viel abverlangen, denn die Hürden für das Bestehen einer Dan-Prüfung sind hoch. Die hier einzuhaltenden Qualitätsstandards haben sich über Jahrzehnte hinweg entwickelt, werden ständig optimiert und evaluiert und garantieren somit den hohen Ausbildungsstand der Dan-Träger, welche die Zukunft des Verbandes ausmachen werden. Ein hohes Niveau an Wissen und Kompetenzen ist folglich nicht nur für die Selbstverteidigung des Individuums zwingend erforderlich, vielmehr ist es auch das Fundament für die Zukunft unseres Jiu Jitsu.
Als Prüfer fungierten an diesem Tag Josef Djaković (9. Dan Jiu Jitsu, Präsident DJJB/KID) Harald Westrich (7. Dan Jiu Jitsu), Frank Reichelt (6. Dan Jiu Jitsu), Sascha Berndsen (4. Dan Jiu Jitsu), Stefan Brandt (3. Dan Jiu Jitsu und Pascal Laqua (3. Dan Jiu Jitsu). Die Prüflinge wurden zwei Prüfertischen zugewiesen. In einer entspannten, konzentrierten Atmosphäre zeigten die Prüflinge überzeugende Ausschnitte aus ihrem Repertoire – denn das gesamte Können und Wissen kann man auch auf einer Dan-Prüfung, die dem Geprüften subjektiv so unendlich lang vorkommt, nicht zeigen. Die unzähligen Techniken, Bewegungen und ergreifenden Momente des Tages allein in Worten einzufangen, ist weder vor Ort noch an dieser Stelle möglich; den geduldigen und geschulten Augen der Prüfer entging aber dennoch nichts. Hier zeigte sich die Wichtigkeit von Trennschärfe und Genauigkeit.
Bei den Prüfern galt dies für die Bewertung des Gezeigten und Geleisteten, auf der Matte für die Qualität und Quantität der Prüfungsleistung. Beides gehört wiederum untrennbar zusammen. Was heißt das? – Es bedeutet, dass sich alle Prüflinge inhaltlich mit dem vorgeschriebenen Prüfungsprogramm (des DJJB) auseinandersetzen mussten, wobei sie ihre Prüfungsleistungen dank guter Vorbereitungen mit sichtbarem Erfolg erbrachten, ihre individuellen Akzente setzten, und das Programm somit auf ihre eigene Art und Weise unterschiedlich interpretierten. In der inhaltlichen Homogenität – bei zahlreichen Prüflingen mit dem gleichen Prüfungsprogramm ein besonders interessanter Gesichtspunkt – und der unterschiedlichen Interpretation (gleicher Angriff: unterschiedliche Abwehrtechnik) liegt die Stärke des dem DJJB eigenen Prüfungssystems, das einerseits auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Prüflinge eingeht, Spielräume lässt, aber andererseits auch die stetige Verbesserung der Qualität des Jiu Jitsu und die Einhaltung von sehr hohen Qualitätsstandards auf allen Ebenen einfordert und garantiert.
Alle Prüflinge hatten zunächst als gemeinsame Aufgabe Kata. Nach der Demonstration von Kata fängt das Programm des einzelnen Prüflings erst an, denn es wird ein für den Gürtelgrad gültiger Querschnitt aus dem Technikkanon des DJJB verlangt, der an diesem Tag pro Prüfung durchweg eine Vielzahl von unterschiedlichsten Einzeltechniken vorsah. Nach der Technikdemonstration folgt in der Regel eine Pause. Danach geht es für jeden Prüfling in den Kreis, und es zeigte sich auch diesmal wieder, dass die anwesenden Jiu Jitsuka nicht nur für diesen einen Prüfungstag gelernt hatten, sondern dass sie auch in der Lage waren, schnell und gekonnt zu improvisieren. Schnelle Techniken folgten "wie aus der Pistole geschossen".
Waffentechniken mit Pistole, Messer, Kurz- und Langstock kamen auch nicht zu kurz und nicht langsamer zum Einsatz. Besonderes Augenmerk wurde in allen Teilbereichen der Prüfungen wie immer auf die Waffentechniken gelegt, schließlich geht insbesondere von Messern und Schusswaffen auch in der Abwehr derselben die größte Gefahr für einen selbst und für Unbeteiligte aus. Die Prüfungsleistung eines jeden Prüflings wurde in einem abschließenden Gespräch durch das Prüfungskomitee bewertet und benotet.
Die erfolgreichen Prüflinge waren:
Der Sonntag sollte den Jiu Jitsuka – wie es bei Dan-Prüfungen von KID/DJJB üblich ist – schließlich viel abverlangen, denn die Hürden für das Bestehen einer Dan-Prüfung sind hoch. Die hier einzuhaltenden Qualitätsstandards haben sich über Jahrzehnte hinweg entwickelt, werden ständig optimiert und evaluiert und garantieren somit den hohen Ausbildungsstand der Dan-Träger, welche die Zukunft des Verbandes ausmachen werden. Ein hohes Niveau an Wissen und Kompetenzen ist folglich nicht nur für die Selbstverteidigung des Individuums zwingend erforderlich, vielmehr ist es auch das Fundament für die Zukunft unseres Jiu Jitsu.
Als Prüfer fungierten an diesem Tag Josef Djaković (9. Dan Jiu Jitsu, Präsident DJJB/KID) Harald Westrich (7. Dan Jiu Jitsu), Frank Reichelt (6. Dan Jiu Jitsu), Sascha Berndsen (4. Dan Jiu Jitsu), Stefan Brandt (3. Dan Jiu Jitsu und Pascal Laqua (3. Dan Jiu Jitsu). Die Prüflinge wurden zwei Prüfertischen zugewiesen. In einer entspannten, konzentrierten Atmosphäre zeigten die Prüflinge überzeugende Ausschnitte aus ihrem Repertoire – denn das gesamte Können und Wissen kann man auch auf einer Dan-Prüfung, die dem Geprüften subjektiv so unendlich lang vorkommt, nicht zeigen. Die unzähligen Techniken, Bewegungen und ergreifenden Momente des Tages allein in Worten einzufangen, ist weder vor Ort noch an dieser Stelle möglich; den geduldigen und geschulten Augen der Prüfer entging aber dennoch nichts. Hier zeigte sich die Wichtigkeit von Trennschärfe und Genauigkeit.
Bei den Prüfern galt dies für die Bewertung des Gezeigten und Geleisteten, auf der Matte für die Qualität und Quantität der Prüfungsleistung. Beides gehört wiederum untrennbar zusammen. Was heißt das? – Es bedeutet, dass sich alle Prüflinge inhaltlich mit dem vorgeschriebenen Prüfungsprogramm (des DJJB) auseinandersetzen mussten, wobei sie ihre Prüfungsleistungen dank guter Vorbereitungen mit sichtbarem Erfolg erbrachten, ihre individuellen Akzente setzten, und das Programm somit auf ihre eigene Art und Weise unterschiedlich interpretierten. In der inhaltlichen Homogenität – bei zahlreichen Prüflingen mit dem gleichen Prüfungsprogramm ein besonders interessanter Gesichtspunkt – und der unterschiedlichen Interpretation (gleicher Angriff: unterschiedliche Abwehrtechnik) liegt die Stärke des dem DJJB eigenen Prüfungssystems, das einerseits auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Prüflinge eingeht, Spielräume lässt, aber andererseits auch die stetige Verbesserung der Qualität des Jiu Jitsu und die Einhaltung von sehr hohen Qualitätsstandards auf allen Ebenen einfordert und garantiert.
Alle Prüflinge hatten zunächst als gemeinsame Aufgabe Kata. Nach der Demonstration von Kata fängt das Programm des einzelnen Prüflings erst an, denn es wird ein für den Gürtelgrad gültiger Querschnitt aus dem Technikkanon des DJJB verlangt, der an diesem Tag pro Prüfung durchweg eine Vielzahl von unterschiedlichsten Einzeltechniken vorsah. Nach der Technikdemonstration folgt in der Regel eine Pause. Danach geht es für jeden Prüfling in den Kreis, und es zeigte sich auch diesmal wieder, dass die anwesenden Jiu Jitsuka nicht nur für diesen einen Prüfungstag gelernt hatten, sondern dass sie auch in der Lage waren, schnell und gekonnt zu improvisieren. Schnelle Techniken folgten "wie aus der Pistole geschossen".
Waffentechniken mit Pistole, Messer, Kurz- und Langstock kamen auch nicht zu kurz und nicht langsamer zum Einsatz. Besonderes Augenmerk wurde in allen Teilbereichen der Prüfungen wie immer auf die Waffentechniken gelegt, schließlich geht insbesondere von Messern und Schusswaffen auch in der Abwehr derselben die größte Gefahr für einen selbst und für Unbeteiligte aus. Die Prüfungsleistung eines jeden Prüflings wurde in einem abschließenden Gespräch durch das Prüfungskomitee bewertet und benotet.
Die erfolgreichen Prüflinge waren:
zum 3. Dan:
- Ulrich Becker (SC Bushido Düsseldorf e.V.)
zum 2. Dan:
- Isolde Siebelist (Bushido Mülheim e.V.)
zum 1. Dan:
- Aaron Fischer (Zen-Bogyo-Do e.V.)
- Christian Kleine (Bujindo Mülheim e.V.)
- Frederik Schwarzer (Zen-Bogyo-Do e.V.)
- Rene Preis (Zen-Bogyo-Do e.V.)
- Tobias Ervens (Zanshin Dojo Erftstadt e.V.)
zum 1. Kyu:
- Joshua Krieger (TSV Viktoria e.V.)
- Oliver Unger-Klatt (Toshido Hagen e.V.)
- Sina Moser (Zen-Bogyo-Do e.V.)
Text: Volker Schwarz & Andreas Dolny
Bild: David Djaković
